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Windhauch ist jetzt im App Store — Android folgt. Aus der Windstill-Familie

Windhauch

Physiologischer Seufzer

Zwei Einatmungen, eine lange Ausatmung: Der physiologische Seufzer ist die kürzeste Übung in Windhauch. Drei Runden dauern kaum eine Minute. Er ist für Momente gedacht, in denen für eine längere Übung kein Platz ist.

Rhythmus

3 · 1 · 7 Sekunden

  • Einatmen3 Sek.
  • Noch einmal ein1 Sek.
  • Ausatmen7 Sek.

So geht’s

  1. Atme durch die Nase ein, etwa drei Sekunden. Nicht maximal, ruhig genügt.

  2. Setz eine kurze zweite Einatmung obendrauf, ungefähr eine Sekunde. Sie füllt den Rest.

  3. Lass die Luft durch den Mund heraus, etwa sieben Sekunden. Der Ausatem darf einfach fallen; du musst ihn nicht schieben.

  4. Nach drei Runden ist die Übung vorbei.

Ruhig bleiben beim Üben

  • Ein kleiner, ruhiger Atem genügt. Weder die erste noch die zweite Einatmung muss tief sein.
  • Der Ausatem darf kürzer sein als sieben Sekunden. Press die Luft nicht heraus.
  • Drei Runden sind bewusst wenig gewählt. Wenn du magst, wiederhol sie. Nichts wird dadurch besser, dass es mehr wird.
  • Wenn dir schwindelig wird, atme einfach wieder normal — die Übung läuft dir nicht weg.

Wofür sie gedacht ist

Der Seufzer ist für Momente akuter Anspannung gedacht, für die eine längere Übung schlicht nicht reicht. In Windhauch steht er ganz vorn, weil er am wenigsten Zeit und am wenigsten Vorbereitung braucht.

Stand

Das zyklische Seufzen — zwei Einatmungen, lange Ausatmung — ist in einer randomisierten Studie über mehrere Wochen mit anderen kurzen Atem- und Meditationsübungen verglichen worden (Balban et al. 2023, Cell Reports Medicine).

Grenze

Verglichen wurde gegen andere aktive Übungen, nicht gegen ein Placebo. Für die konkrete Aufteilung 3 · 1 · 7 Sekunden gibt es keine eigene Untersuchung: Die Sekunden sind eine praktikable Umsetzung, keine Studienvorgabe.

Häufige Fragen

Muss die zweite Einatmung auch durch die Nase gehen?
Am einfachsten ja, sie ist nur ein kurzer Nachzug auf die erste. Wenn die Nase gerade zu ist, geht es auch durch den Mund; die Übung lebt vom langen Ausatmen, nicht vom Atemweg.
Was, wenn ich nach der ersten Einatmung schon voll bin?
Dann war die erste zu groß. Nimm sie beim nächsten Mal kleiner: Sie soll etwa zwei Drittel füllen, damit für den Nachzug noch Platz bleibt. Tief ist hier ausdrücklich nicht das Ziel.
Wie oft am Tag darf ich das machen?
So oft du magst. Es gibt keine Dosis und keinen Plan. Die Übung ist kurz genug, dass sie in fast jeden Moment passt.

Wenn sie nicht passt

Keine der Übungen ist die richtige für jeden Moment. Zwei Nachbarn:

In Windhauch läuft diese Übung geführt: Ein Kreis atmet vor, du atmest mit. Offline, ohne Konto. Alle sechs Übungen im Überblick.